Mittwoch 19.09.2018

Öffnungszeiten


Mo - Fr von 7:00 bis 18:00 Uhr
Sa von 8:00 bis 13:00 Uhr

Fahrzeugangebot

Fahrzeugangebot

17.690 € (Brutto)

Erstzulassung 09/2015
23.545 km
Benzin, E10-geeignet
70 kW (95 PS)
Schaltgetriebe
Unfallfrei
Deutsche Ausführung


50% Ersparnis bei Tanken - mit AUTOGAS


Freie Fahrt für AUTOGAS: Die Bundesregierung verlängert den ermäßigten Steuersatz auch für Autogas bis 2018!

Im Juni 2006, hat der Deutsche Bundestag die Förderrung der Alternativ-Kraftstoffe Autogas und Erdgas gleichermaßen bis zum Jahre 2018 beschlossen. Damit haben die Parlamentarier die viele Jahre andauernde Benachteiligung des Autogases aufgehoben. Das Autogas-Tankstellennetz in Deutschland wurde durch das Engagement der deutschen Flüssiggas-Wirtschaft in den letzten Jahren auf mittlerweile über 4.200 öffentlich zugänglichen Autogas-Tankstellen stetig ausgebaut. Weitere Autogas-Tankstellen sind im Bau oder in der Planung.
Nicht nur die Besitzer der ca. 85.000 flüssiggasbetriebenen Fahrzeuge in Deutschland wird diese Nachricht erfreuen, auch diejenigen, die bisher mit der Entscheidung für eine Nachrüstung zögerten, können diesen Schritt nun beruhigt wagen.


Das LPi-System von VIALLE

L P I steht für Liquid Propane Injection, d. h. flüssige Gaseinspritzung. Das LPi-Einspritzsystem ist eine sequentielle Autogaseinspritzung. Man kann es mit einer herkömmlichen Multipoint-Benzineinspritzanlage vergleichen. Es besteht kein wahrnehmbarer Unterschied zwischen Benzin- und Gasbetrieb.
Bei diesem LPG-Einspritzsystem wird das Gas in flüssiger Form für jeden Zylinder einzeln und unabhängig voneinander eingespritzt. Rückschläge (Backfire) sind bei diesen Anlagen nahezu unmöglich, da das Gas unmittelbar vor die Einlaßventile des Motors eingespritzt wird. Durch die kühlende Wirkung des verdampfenden Autogases (Innenkühlung) in den Ansaugkanälen, ergibt sich ein besserer Füllungsgrad in den Zylindern und dadurch eine höhere Motorleistung. Die schärfsten Abgasnormen wie zum Beispiel die EURO 4-Norm werden übertroffen.
Das LPI-System arbeitet wie ein Benzin-Einspritzsystem: Flüssiges Autogas gelangt unter Druck vom Tank bis zu den integrierten Gaseinspritzventilen. Eine integrierte Membranpumpe im Gastank erzeugt einen Betriebsdruck von 5 bar über dem Systemdruck und pumpt das flüssige Autogas zu einer Druckregeleinheit im Motorraum.
Die Druckregeleinheit regelt den Druck im System und hat außerdem ein Absperrventil für die Abschaltung der Gasförderung bei Druckverlust (Leitungsbruch). Das flüssige Autogas erreicht dann die Gaseinspritzventile, die im Ansaugkrümmer eingebaut sind. Überschüssiges Autogas wird über Rücklaufleitungen zum Gastank zurück befördert.
Die Gaseinspritzventile werden durch die originalen Signale des Benzinsteuergerätes angesteuert. Dass hat den Vorteil, das alle ursprünglichen Signale, das Motormanagement, sowie die Diagnosefunktionen erhalten bleiben.
Eine Vialle-LPI ist wartungsfrei. Zusätzliche Wartungskosten entfallen. Die Qualität der Bauteile hat Erstausrüsterstandard. Der Autohersteller Kia z.B. verlangte, dass die Vialle-Pumpe ein Motorenleben lang (280000km) halten müsse. Auf dem asiatischen Markt werden Kia´s ab Werk mit dem Vialle-System verkauft.
Durch die kühlende Wirkung des Autogases (-30°), beim Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Zustand, wird beim Einspritzvorgang eiskalte Luft angesaugt. Da kalte Luft mehr Sauerstoff transportieren kann als warme ( Prinzip der Ladeluftkühlung) ist eine wesentlich bessere Verbrennung und Innenkühlung als bei Verdampfersystemen das Resultat. Gepaart mit der höheren Oktanzahl des Autogases (110 Oktan) ist sogar ein Leistungsgewinn gegenüber dem Benzinbetrieb messbar.


Der erste Motor war ein Gasmotor!

Bereits 1876 hat Nikolaus Otto einen Viertakt-Gas-Verbrennungsmotor gebaut. Benzinbetriebene Motoren wurden erst zehn Jahre später entwickelt.

Heute sind rund neun Millionen Autogas-Fahrzeuge weltweit unterwegs. Übrigens, auch die Königin von England hat Ihren Rolls-Royce mit einer Autogas-Anlage ausrüsten lassen.

Autogas schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Natur. Untersuchungen verschiedener Institute sowie vom TÜV und Umweltministerien bestätigen Autogas eine hervorragende Umweltbilanz. Die EU empfiehlt Autogas als alternativen Kraftstoff.

Autogas ist Flüssiggas (Propan, Butan und deren Gemische), also ein Kohlenwasserstoff, der unter relativ geringem Druck verflüssigt und dann nur etwa 1/260. seines gasförmigen Volumens einnimmt. Es zeichnet sich durch einen hohen Energiegehalt aus, verbrennt schadstoffarm und lässt sich gut lagern.

Eine Umrüstung ist für fast jedes Fahrzeug mit Ottomotor (Benzinmotor) möglich. Auch auf ein Automatikgetriebe oder eine Standheizung müssen Sie nicht verzichten. Selbst für Fahrzeuge mit Benzindirekteinspritzung werden mittlerweile Autogasanlagen angeboten.

Nachfolgend möchten wir Ihnen die wichtigsten Bauteile einer Autogas-Anlage vorstellen.


Das Bedienelement

Das Bedienelement

Gleich mehrere Funktionen übernimmt das Bedienelement, welches im Armaturenbrett montiert wird. Es dient zum Umschalten zwischen Benzin und Gasbetrieb, als Autogastankanzeige und als Statusanzeige.


Der Tank

Der Tank

Je nach Fahrzeugtyp und Kundenwunsch kann der Autogastank in der Ersatzrad-mulde, im Kofferraum oder als Unterflurtank verbaut werden. Als beliebteste Variante hat sich der Ersatzradmuldentank herausgestellt, weil mit ihm der Kofferraum nicht eingeschränkt wird. Aufgrund des verhältnismäßig geringen Drucks, bei dem Autogas im Tank gespeichert wird lässt sich auch mit einem relativ kleinen Tank eine große Reich-weite realisieren.
Weiterhin bleibt auch der Benzintank vollwertig erhalten und nutzbar.


Im Motorraum

Im Motorraum

Die wesentlichen Bauteile im Motorraum sind

- der Verdampfer, er verwandelt das verflüssigte Gas wieder in den gasförmigen Zustand

- die Injektoren, sie leiten das Gas wohldosiert in den Brennraum, bei modernen Motoren wird pro Zylinder ein Injektor benötigt

- die Elektronik, zum Steuern und Überwachen der ganzen Anlage


Der Befüllanschluss

Der Befüllanschluss

Im hinteren Stoßfänger, in der Seitenwand oder unter Tankklappe wird der Befüllanschluss montiert. Falls notwendig, erhalten Sie bei der Umrüstung einen Adapter für die an deutschen Tankstellen verwendete Anschlussnorm.

Bild links: Befüllanschluss in der hinteren Stoßstange mit der in Deutschland gebräuchlichen ACME-Norm. Ein Adapter ist hier nicht notwendig.

Bild unten: Befüllanschluss unter der Tankklappe


Der Tankvorgang

Der Tankvorgang

Das Tanken von Autogas ist ebenso einfach wie das Tanken von Benzin oder Diesel. Die Betankungszeiten sind kurz und vergleichbar mit denen bei konventionellen Kraftstoffen.
Das Tankstellennetz umfasst mittlerweile weit über 4200 Tankstellen in Deutschland, und nahezu täglich kommen neue hinzu. Viele Tankstellen siedeln sich in Autobahnnähe an, was bei Fernreisen von Vorteil ist. Und auch im Ausland ist Autogas weit verbreitet, vielleicht sind Ihnen schon einmal LPG- oder GPL-Schilder an Tankstellen aufgefallen.

Listen der deutschen Autogastankstellen finden Sie z.B. unter www.autogastanken.de


Eine Beispielrechnung

Ein Mittelklassewagen fährt im Jahr 30.000 km und verbraucht 8 l auf 100 km. Bei einen durschnittlichen Preis von 1,35 € pro Liter Super ergeben sich Kraftstoffkosten pro 100 km von 10,80 € und pro Jahr von 3.240,00 €.
Bei Autogas beträgt der Mehrverbrauch etwa 20 %, in unserem Beispiel benötigt der Wagen also 9,6 l / 100 km. Ein Liter Autogas kostet 0,65 €. Auf 100 km betragen die Autogaskosten 6,24 € und pro Jahr 1.872,00 €.

Die Ersparnis der Kraftstoffkosten beträgt pro Jahr 1.368,- €.


Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Gerne geben wir Ihnen weitere Informationen zur Autogas-Nachrüstung bei einem Besuch in unserem Hause. Bei dieser Gelegenheiten können wir prüfen ob und wie Ihr Fahrzeug für Autogas geeignet ist und erstellen Ihnen ein Angebot.
In unserem Fahrzeugangebot finden Sie aber auch fertig umgerüstete Fahrzeuge.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Textquelle: "Sie fragen, wir antworten"
Herausgeber; Deutscher Verband Flüssiggas e.V. Berlin
DVF-AUTO-036, Stand August 2005